VERÖFFENTLICHT AM 26.08.2025

Warum Sie frühkindliche Karies nicht unterschätzen sollten

Karies an Milchzähnen wird von vielen Eltern leider immer noch nicht ernst genug genommen. Meist steckt dahinter die Vorstellung, dass die ersten Beißerchen ja ohnehin früher oder später ausfallen und es daher gar nicht so schlimm ist, wenn sie hier und da mal ein Loch bekommen. Dabei kann frühkindliche Karies ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen und sollte keinesfalls unterschätzt werden.

In diesem Beitrag erläutert die Praxis WHITEBLICK DR FEISE + KOLLEGEN, was genau dahintersteckt und warum Sie Karies bei Milchzähnen unbedingt behandeln lassen sollten – oder am besten von vorneherein vermeiden sollten.

 

Was genau versteht man unter frühkindlicher Karies?

 

In der Zahnmedizin bedeutet „frühkindlich“ in diesem Zusammenhang „innerhalb der ersten drei Lebensjahre“. Da in diesem Zeitraum die kindliche Entwicklung besonders schnell vorangeht, ist die Phase besonders kritisch – aber auch danach sollten Sie Karies bei Milchzähnen unbedingt ernst nehmen.

Je nachdem, wie viele Zähne betroffen sind und wie weit der Kariesbefall fortgeschritten ist, wird das Krankheitsbild üblicherweise in drei Schweregrade eingeteilt (Typ I bis III).

 

Warum es so wichtig ist, Karies bei Milchzähnen zu behandeln

 

Entgegen der weitverbreiteten Annahme löst sich das Problem nicht spätestens mit dem Ausfallen des betroffenen Milchzahns von allein – im Gegenteil. Wenn frühkindliche Karies nicht rechtzeitig erkannt und therapiert wird, kann es zu teilweise schwerwiegenden Langzeitfolgen kommen:

  • Entzündungen und Schmerzen
  • vorzeitiger Verlust der Milchzähne (führt auch zu Problemen beim Durchbruch der bleibenden Zähne, da sich die Lücke im Kiefer wieder schließt)
  • Schädigung der bleibenden Zähne noch vor dem Durchbruch
  • Kieferentwicklungsstörungen
  • Sprachentwicklungsstörungen
  • Probleme beim Kauen und Schlucken

 

Was man gegen Milchzahnkaries unternehmen kann

 

Generell kann man Karies bei Milchzähnen ähnlich behandeln wie bei Erwachsenen auch. Je nach Schweregrad der Erkrankung kommen also Versiegelung, das klassische Bohren mit anschließender Füllung oder ggf. Milchzahnkronen infrage. Gehen ein oder mehrere Milchzähne durch Karies vorzeitig verloren, muss die Lücke stabilisiert werden, da sich die verbliebenen Zähne sonst dorthin verschieben und den Durchbruch des bleibenden Zahns blockieren können.

Solche Behandlungen lösen schon bei vielen Erwachsenen Unbehagen aus. Bei Kindern sorgen die Schmerzen und die Angst vor der Behandlung dafür, dass die meisten Eingriffe unter Vollnarkose erfolgen müssen – mit allen damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen.

 

Besser als jede Behandlung: Prävention!

 

Auch wenn man Karies bei Milchzähnen behandeln kann: Wesentlich besser ist es, wenn es erst gar nicht zu Löchern kommt. Über Kariesprävention bei Kindern haben wir in diesem Blog bereits im Detail aufgeklärt, daher hier nur noch einmal die wichtigsten Punkte kurz und knapp zusammengefasst:

  • zahngesunde Ernährung (v. a. Verzicht auf zuckerhaltige Speisen und Getränke)
  • Nuckeln an Flaschen und Schnullern vermeiden
  • tägliche Zahnpflege ab dem ersten Zahn
  • Fluoridierung durch Zahnpasta
  • regelmäßige Kontrolle beim Kinderzahnarzt

 

Immer für Sie da: WHITEBLICK KIDS

 

Ob Sie sich im Vorfeld gründlich informieren und wertvolle Tipps zur Kinderzahnpflege einholen möchten, einen Termin für die regelmäßige Kontrolluntersuchung vereinbaren möchten oder bereits vorhandene Karies behandelt werden muss – das Team von WHITEBLICK KIDS ist für Sie da. Mit viel Leidenschaft, Geduld und Einfühlungsvermögen sorgen wir gemeinsam dafür, dass Ihr Nachwuchs mit einem strahlenden Lächeln durchs Leben gehen kann.

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