Veneers sorgen dafür, dass Verfärbungen und kleine Fehlstellungen in kurzer Zeit der Vergangenheit angehören. Sie sind wie ein umfassendes Makeover für einzelne oder mehrere Frontzähne und können Ihnen zu einem Hollywood-Lächeln verhelfen.
Veneers sind hauchdünne Verblendschalen aus Keramik. Sie werden dauerhaft auf die Vorderseite der Zähne geklebt und dienen dazu, Zahnfarbe, -form oder leichte Fehlstellungen zu korrigieren. Hochwertige Keramikveneers sind langlebig, farbstabil und wirken besonders natürlich.

Veneers kommen zum Einsatz bei:
Natürlich sind Veneers nicht in allen Fällen möglich. Kontraindikationen für Veneers sind vor allem starkes Zähneknirschen oder -pressen, da die Verblendschalen dadurch beschädigt werden können. Karies, Parodontitis oder entzündetes Zahnfleisch müssen vorab behandelt werden. Bei ausgeprägten Zahnfehlstellungen oder wenig Zahnsubstanz sind Alternativen zu Veneers die bessere Option, etwa kieferorthopädische Versorgungen oder Teilkronen.
Nur ein Termin
Kurze Behandlungsdauer
Natürlich wirkende Ästhetik
Lichtdurchlässige Keramik
Langlebig & verfärbungsresistent
Hohe Biokompatibilität
Veneers haben natürlich nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile – wie die meisten Zahnversorgungen. Die Risiken sind allerdings gering. Veneers erfordern leichten Abtrag von Zahnsubstanz, was zu empfindlichen Zähnen führen kann und die Versorgung irreversibel macht. Bei unsachgemäßer Pflege sind Veneers außerdem anfällig für Absplitterungen oder Ablösungen. Zudem verfärben sich die natürlichen Zähne weiterhin, die Veneers aber nicht, was zu Farbunterschieden führen kann.

Klassische Veneers sind mit maximal einem Millimeter etwas dicker als Non-Prep-Veneers und erfordern in der Regel das Abschleifen von etwa 0,5 mm Zahnschmelz, wodurch die Behandlung nicht rückgängig gemacht werden kann. Sie sind besonders vielseitig und eignen sich auch für ausgeprägtere Zahnprobleme.
Non-Prep-Veneers sind mit ca. 0,2 bis 0,3 Millimeter deutlich dünner. Meist ist kein oder nur minimaler Zahnschmelzabtrag nötig, weshalb sie schonender und häufig reversibel sind. Die Behandlung ist weniger invasiv und schneller, eignet sich jedoch eher für leichte ästhetische Korrekturen. Natürlich bieten wir Non-Prep-Veneers ebenfalls in unserer Stuttgarter Praxis an.
Welche Option besser ist, hängt vom Zustand der Zähne, dem gewünschten Ergebnis und der zahnärztlichen Empfehlung ab. Gerne beraten wir Sie!

Lassen Sie sich von unserem Spezialisten Dr. Tobias Feise,
Zahnarzt und Fachzahnarzt für Oralchirurgie, beraten.
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Zunächst klären wir Ihre Wünsche. Was stört Sie aktuell an Ihren Zähnen? Sind Veneers die richtige Lösung? Im Anschluss kontrollieren wir Ihre Zähne, um festzustellen, ob Zahnerkrankungen wie Karies oder Parodontitis vorliegen. Natürlich besprechen wir die Ergebnisse mit Ihnen.
Nun geht es um die Veneers selbst: Welche Farben und Formen gefallen Ihnen am besten? Unser Zahntechniker ist bei der Besprechung dabei, damit er bei Bedarf direkt Modelle und Fotos erstellen kann. Gerne können Sie verschiedene Veneers anprobieren, um die Optionen der ästhetischen Zahnmedizin auszuloten.

Nun werden die Zähne gründlich gereinigt und bei Bedarf angeschliffen, um Platz für die Veneers zu schaffen. In der Regel reicht eine minimale Abtragung von 0,3 bis 0,7 mm des Zahnschmelzes aus. Dank lokaler Betäubung ist dieser Vorgang meist nahezu schmerzfrei. Anschließend wird ein präziser Abdruck der Zähne genommen, der als Grundlage für die individuelle Anfertigung im Dentallabor dient.

Unser Zahntechniker macht sich direkt ans Werk und stellt Ihre persönlichen Verblendschalen nach Ihren Wünschen in unserem hauseigenen Labor her. Sie können bequem in unserer Praxis warten und müssen nicht zu einem zweiten Termin zu uns kommen.

Nun wird der Zahn sorgfältig vorbereitet und das fertige Veneer wird passgenau aufgeklebt. Wir nutzen Spezialzement und Lichtaushärtung, um die Verblendschale dauerhaft mit Ihrem Zahn zu verbinden. Anschließend entfernen wir überschüssiges Material, polieren die Ränder und überprüfen den Sitz.
Nach dem Einsetzen von Veneers kann es vorübergehend zu einer erhöhten Empfindlichkeit kommen, die meist nach wenigen Tagen abklingt. In den ersten 48 Stunden sollten stark färbende Lebensmittel, sehr harte Speisen sowie extremes heißes oder kaltes Essen vermieden werden. Putzen Sie Ihre Zähne vorsichtig.
Langfristig sollten Sie auf eine gute Mundhygiene achten, regelmäßige Kontrolltermine wahrnehmen und professionelle Zahnreinigungen durchführen lassen. Die Gesundheit Ihrer Zähne ist ein maßgeblicher Faktor für die Langlebigkeit Ihrer Veneers. Unserer Erfahrung nach können sich durch entsprechende Maßnahmen viele unserer Stuttgarter Patienten lange an ihren Veneers erfreuen.

Die Kosten liegen in unserer Stuttgarter Zahnarztpraxis meist zwischen 800 und 1.100 Euro – je nach Aufwand.
Da Veneers in der Regel als rein ästhetische Maßnahme gelten, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten normalerweise nicht.
Ob und wie viel Zahnzusatzversicherungen erstatten, hängt vom Tarif ab. Viele Zahnzusatzversicherungen bieten Leistungen für ästhetische Behandlungen etwa mit Veneers an und können je nach Vertrag einen Teil der Veneer‑Kosten (z. B. 50–100 %) übernehmen. Prüfen Sie am besten die genauen Bedingungen Ihres Tarifs im Vorfeld.
Veneers werden meist aus ästhetischen Gründen eingesetzt. Medizinisch notwendig können Sie bei zahnschädigenden Defekten sein, die die Funktion beeinträchtigen. Dazu gehören stark abgebrochene Zähne, tiefe Schmelzrisse und ungleichmäßiger Zahnabrieb. Auch nach einem Trauma können Veneers weiterhelfen, wenn andere konservierende Methoden nicht ausreichen.
Veneers korrigieren vor allem ästhetische Makel wie Verfärbungen, kleine Lücken oder ungleichmäßige Zähne. Die Zahnsubstanz bleibt hier größtenteils erhalten. Kronen dagegen umhüllen den gesamten Zahn oder als Teilkronen große Teile des Zahns. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn die Zahnstruktur stark geschädigt oder nach Wurzelbehandlungen instabil ist.
Solange der Zahnschmelz intakt und die Klebung dicht ist, kommt es in der Regel nicht zu Karies unter den Verblendschalen. Karies tritt vor allem dann auf, wenn die Ränder und die Zahnzwischenräume schlecht gereinigt werden oder Undichtigkeiten entstehen. Regelmäßige Kontrolle und gute Mundhygiene sind sehr wichtig.
Spezialisten sehen Veneers als minimalinvasive Lösung für kosmetische Zahnprobleme – so auch die Zahnärzte unserer Stuttgarter Praxis. Sie betonen, dass individuelle Planung, eine schonende Präparation und regelmäßige Pflege wichtig sind für den langfristigen Erfolg der Versorgung. Kritisch betrachtet werden unrealistische ästhetische Erwartungen an die Zahnmedizin oder übermäßiges Abschleifen der Zähne.
Die Lebensdauer von Veneers beträgt in der Regel 10 bis 20 Jahre. Wie lange die Verblendschalen halten, hängt vor allem von Material, Zahnsubstanz, Kauverhalten und Mundhygiene ab. Keramik ist widerstandsfähig und fleckenresistent, während Kunststoff schneller verschleißt. Regelmäßige Kontrollen verlängern die Haltbarkeit und verhindern Karies oder Ablösungen.
Nach 20 Jahren kann es oft zu Materialverschleiß, Mikrorissen, Verfärbungen am Rand oder Ablösung kommen. Meist müssen die Veneers dann ersetzt werden. Sie erhalten neue Verblendschalen, die individuell an Ihre aktuelle Mundsituation angepasst werden. Aufgrund der Abtragung von Zahnsubstanz ist es keine Option, nun auf Veneers zu verzichten.
Ein einzelnes Keramikveneer kostet in unserer Praxis in Stuttgart je nach Aufwand zwischen 800 und 1.100 Euro. Wir verwenden grundsätzlich keine günstigeren Kunststoffveneers, da sie weniger langlebig sind als hochwertige Versorgungen mit Vollkeramik. Gerne erstellen wir einen individuellen Kostenplan für Sie, damit Sie sich vorab einen Überblick verschaffen können.